CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen
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Neuigkeiten
19.01.2022, 16:11 Uhr
CDU: Wohnungsbau mit Vernunft und sinnvollen Förderprogrammen voranbringen
Das Ziel, irgendwann ein Eigenheim zu haben und damit auch Altersvorsorge
zu treffen, ist für viele Familien sehr wichtig, Es ist allerdings eine
große Zukunftsinvestition, die junge Familien vor große finanzielle Herausforderungen
stellt. „Gerade, weil die Immobilien- und Grundstückspreise
so extrem gestiegen sind, ist jede Art der Förderung positiv. Es stehen
viele alte Häuser leer, doch die Kaufpreise hierfür sind so hoch, dass
sie für junge Familien trotz niedriger Zinsen schwer zu stemmen sind. Zumal
dann ja auch Sanierungs- und Umbaumaßnahmen notwendig sind, die
ebenfalls finanziert werden müssen. Der Einsatz für ein landesweites Förderprogramm
ist ein Baustein in der Unterstützung von Familien. Hierzu
können und müssen weitere Maßnahmen erfolgen wie z.B. der Wegfall der
Grunderwerbssteuer beim Ersterwerb. Ziel sollte es sein, nicht nur an Neubau
zu denken, sondern leerstehende Immobilien wieder einer guten Nutzung
zuzuführen.“, bekräftigt Marion Schneid, CDU-Landtagsabgeordnete
ihren Einsatz für ein neues Förderprogramm auf Landesebene.
„Bezüglich Rheingönheim sehen wir es absolut positiv, dass Herr Guthier
unsere Positionen übernimmt. Wir brauchen mit jeder Planung eines Neubaugebietes
die notwendige Infrastruktur: Kindertagesstätten und Schulen
müssen generell mitgeplant werden!“ unterstreicht Schneid.
Die CDU macht sich stark für eine vernünftige Vereinbarkeit bei der Schaffung
des dringend benötigten Wohnraums und dem Erhalt der Grünflächen
in der Stadt. Unter genau diesem Aspekt hat die örtliche CDU in
Rheingönheim es für ökologisch nicht sinnvoll erachtet, das Baugebiet „Im
Kappes“ in der vorgelegten Planung umzusetzen. „Deshalb haben wir uns
für eine Kompromisslösung stark gemacht, die sowohl die Interessen des
Wohnungsbaus als auch des ökologischen Gleichgewichts, verbindet. Deshalb
haben wir mit Rheingönheimer Bürgern und Bürgerinnen in einer Bürgerversammlung
vor Ort über Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert. Von
der Verwaltung wurden hier leider keine weiteren Planungen vorgelegt.“,
stellt Dr. Peter Uebel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, klar.
„Wir müssen natürlich weiteren Wohnraum schaffen, aber nicht um jeden
Preis. Insofern muss es immer wieder differenzierte Bewertungen geben.

„Wir hätten uns im Übrigen gefreut, hätte die SPD ihre soziale Verantwortung
gegenüber dem Wohnungsmarkt auch bei der Haushaltsverabschiedung
im Dezember wahrgenommen. Sie hat die Erhöhung der Grundsteuer
maßgeblich mitzuverantworten. Hierdurch werden bei gerade explodierenden
Strom- und Gaspreisen, die Wohnungsmieter nochmals zur Kasse
gebeten“, führt Uebel aus. „Das trifft vor allem diejenigen, die angesichts
einer angespannten Sozialstruktur an der Armutsgrenze oder sogar in Armut
leben. Hier hat die SPD deutlich an Glaubwürdigkeit verloren.“ so Uebel.