CDU-Stadtratsfraktion Ludwigshafen
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Neuigkeiten
09.03.2022, 17:08 Uhr
CDU: Offen für unterschiedliche Musikstile und Kulturrichtungen
Neben den kulturellen Angeboten der freien Kulturszene, des Theaters,
der Museen und weiterer Kultureinrichtungen sollten auch Festivals in
Ludwigshafen fest verankert sein. Das Straßenmusikfestival, die Biennale
für aktuelle Fotografie und das Festival des Dt. Films sind seit vielen Jahren
in Ludwigshafen etabliert. Die Projektgruppe des Bliesfestivals plant
ebenfalls eine 2. Auflage.
Es ist ein Festival der elektronischen Musik mit verschiedenen
Stilrichtungen und internationaler Ausrichtung, das viele junge und
junggebliebene Menschen anspricht. „Die bunte Mischung zwischen Live-
Produktionen und klassischen DJ-Auftritten und dem wunderbaren
Ambiente auf dem Bliesgelände konnte im letzten Jahr trotz schwieriger
pandemischer Situation überzeugen. Insofern bin ich unserer
Bürgermeisterin Prof. Reifenberg sehr dankbar, dieses Festival positiv
begleitet zu haben. Das muss auch für die Zukunft gelten. Wir brauchen
solche Veranstaltungen, die auch weit über die Grenzen unserer Stadt ihre
Strahlkraft entwickeln.“, unterstreicht Dr. Peter Uebel, Vorsitzender der
CDU-Stadtratsfraktion.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Haushalt noch
nicht genehmigt, aber wir setzen alles daran, im Stadtrat einen für die ADD
zustimmungsfähigen Haushalt zu verabschieden. Sparmaßnahmen im
Bereich der freiwilligen Leistungen lehnen wir aufgrund der
gesellschaftlich notwendigen und identitätsstiftenden Ziele ab. Wir haben,
wie von der ADD angemahnt, strukturelle Einsparmöglichkeiten
eingefordert und werden diese konstruktiv und sozial gerecht begleiten.“
„Alle Kulturangebote sind eine unschätzbar wichtige Bereicherung für die
Stadtgesellschaft. Ludwigshafen ist jung und bunt. Es braucht Angebote,
die den Zeitgeist aufgreifen.“, ergänzt Marion Schneid, kulturpolitische
Sprecherin. „Deshalb setzen wir uns vehement für die Kulturförderung ein.
Das muss bedeuten, dass bei Einsparungen nicht vorrangig an die
freiwilligen Zuschüsse im Kultur-, Sport- und Sozialbereich gedacht wird,
sondern alle Bereiche eines städtischen Haushalts in den Blick genommen
werden. Es ist gut und wichtig, dass bislang alle Anträge der freien
Kulturszene entsprechend der Förderrichtlinien berücksichtigt werden
und parallel ein finanzieller Spielraum für weitere Projekte der Kulturszene
wie z.B. das Bliesfestival bleibt!“

„Es kann in niemandes Interesse sein, im Rahmen der Deckelung
freiwilliger Leistungen, hier Abstriche zu machen. Insbesondere nicht bei
dieser zukunftsweisenden, bereits in der ersten Auflage unter erschwerten
Corona-Bedingungen, sehr erfolgreichen Veranstaltung. Wir wollen kein
Ranking unserer kulturellen Events, um diese dann in ihrer Wertigkeit
gegeneinander aufzuwiegen. Sollte sich durch Haushaltsauflagen
allerdings die Notwendigkeit ergeben, dann müsste eben alles auf den
Prüfstand. Insbesondere auch, ob langjährige Formate heute noch so
zeitgemäß umgesetzt sind und unterstützt werden können. Eine Frage, die
wir auf jeden Fall vermeiden wollen.“, so Uebel.