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07.04.2021, 18:06 Uhr
CDU kritisiert: Schulen nach den Osterferien besser schützen
„Es war die richtige Entscheidung, für ein Mehr an Gesundheitsschutz Be-schäftigten in Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindertagespflege, Grund- und Förderschulen eine erhöhte Priorisierung bei der Impfterminvergabe einzuräumen“, bekräftigt Dr. Peter Uebel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Ludwigshafener Stadtrat.
Mit dem heutigen Tag öffnen landesweit die meisten der weiterführenden Schulen im Wechselunterricht. Für das soziale Leben der Kinder ist dies po-sitiv zu sehen. Aus gesundheitlicher Sicht muss man jedoch genauer hin-schauen.
Bei allen drei bislang priorisierten Gruppen, die in Kontakt zu Kindern tre-ten, ist der Impf-Homepage des Landes zu entnehmen, Voraussetzung zur Impfung sei „eine regelmäßige Tätigkeit in der Einrichtung und Kontakt mit Mitarbeitern oder Kindern in der Einrichtung“.
„Dass dies Kinderbetreuung, -pflege, Grund- bzw. Förderschulen betrifft, ist selbstredend. Wieso dies allerdings nicht auf Mitarbeiterinnen und Mit-arbeiter in weiterführenden Schulen zutreffen soll, erschließt sich mir in keiner Weise. Hier haben die Betroffenen trotz Wechselbetrieb jede Wo-che teils mit über hundert unterschiedlichen Kindern ab Klassenstufe 5 di-rekten Kontakt in Klassenzimmern. Weitere folgen im Schulgebäude, unter Kolleginnen und Kollegen sowie mit Verwaltungsmitarbeiter/innen. In Hessen und Baden-Württemberg erhalten beispielweise alle ein Impfange-bot, unabhängig der Schulform. Es ist an der Zeit hier gleichzuziehen“, for-dert Dr. Uebel.
Landtagsabgeordnete Marion Schneid ergänzt: „Wenn Bildungsministerin Stefanie Hubig im SWR-Interview am gestrigen Dienstag die positiven Ei-genschaften des Kontaktes in Schulen hervorhebt, muss sie in gleichem Atemzug diesen